Automatisierte Unternehmensanalyse

Automatisierte Unternehmensanalyse: So funktioniert das ERP-Matching

Ein Link genügt. Daraus liest das System Ihr Unternehmen, leitet ein Anforderungsprofil ab und gleicht es doppelt ab: gegen Funktionen und gegen echte Projekte. Am Ende steht eine Shortlist, die Sie erklären können.

URLEin Ausgangspunkt

ProfilStrukturiertes Bild

Doppelter AbgleichFunktion & Referenz

ShortlistGeordnetes Ergebnis

Der Ausgangspunkt

Fast jedes Auswahltool liefert Ihnen am Ende eine Liste. Worauf die beruht, bleibt fast immer im Dunkeln: auf Herstellerangaben, auf einer Annahme, auf einem Ranking, das niemand nachrechnen kann.

Bei uns ist das anders. Sie können zusehen, wie die Empfehlung entsteht. In drei Schritten, vom ersten Link bis zur begründeten Shortlist.

Schritt 1: Ihr Unternehmen analysieren

Alles beginnt mit Ihrer Unternehmens-URL. Mehr braucht es nicht für den Start. Das System wertet öffentlich sichtbare Informationen aus und setzt daraus ein Bild Ihres Unternehmens zusammen: Branche und Geschäftsmodell, ungefähre Größe, Standorte, erkennbare Prozesse, Position im Markt.

Das Auslesen der Website ist dabei nur eine von mehreren Komponenten. Weitere Signale kommen hinzu, bis ein belastbarer Steckbrief entsteht. Kein Fragebogen, kein Workshop über Wochen. Der Ausgangspunkt steht in Minuten.

Schritt 1

Aus einer URL entsteht ein strukturiertes Unternehmensbild

Ihre Unternehmens-URL
https://

Öffentliche Signale auslesen

Strukturierte Erfassung statt bloßer Seitenkopie
Eine von mehreren Quellen
Die Website liefert sichtbare Hinweise – sie ist nicht die einzige Grundlage.
Weitere öffentliche Hinweise
Zusammengeführte Kontextsignale
Merkmale erfassen
  • Branche erkannt
  • Unternehmensgröße
  • Standorte
  • Geschäftsmodell
  • Prozess-Hinweise
  • Marktposition

Unternehmens-Steckbrief

Merkmale geordnet und weiterverwendbar
  • Branche erfasst
  • Unternehmensgröße erfasst
  • Standorte erfasst
  • Geschäftsmodell erfasst
  • Prozess-Hinweise erfasst
  • Marktposition erfasst
Profil erstellt Strukturierter Ausgangspunkt für den nächsten Schritt
Ihre URL: Der Ablauf beginnt mit einem einzigen, einfachen Input.

Schritt 2: Das Anforderungsprofil ableiten

Rohdaten über Ihr Unternehmen sind noch keine Anforderungen an ein ERP. Der zweite Schritt macht daraus ein strukturiertes Anforderungsprofil, keine lose Stichwortliste.

Die Signale aus Schritt 1 werden benannten Kategorien zugeordnet: Kernprozesse, benötigte Module, Branchenspezifika, Integrationsbedarf. Jede Kategorie bekommt ein Gewicht, weil nicht jede Anforderung gleich schwer wiegt. Was in einem klassischen Auswahlprojekt ein Lastenheft und mehrere Workshops kostet, liegt hier als erster Entwurf vor, den Sie später verfeinern können.

Schritt 2

Aus losen Signalen wird ein gewichtetes Anforderungsprofil

Signale aus der Analyse

Wertvoll – aber noch nicht als ERP-Anforderungen geordnet
noch unstrukturiert
Prozess-Hinweise Geschäftsmodell Unternehmensgröße Kernprozess Branche erkannt Marktposition Standorte Systemlandschaft

ERP-Anforderungsprofil

Kategorien bündeln Zusammenhänge und machen Prioritäten sichtbar
wird aufgebaut
  • Kernprozesse Was das ERP im Tagesgeschäft tragen muss
    Prozess-Hinweise Geschäftsmodell
    relative Gewichtunggesetzt
  • Benötigte Module Welche Funktionsbereiche gebraucht werden
    Unternehmensgröße Kernprozess
    relative Gewichtunggesetzt
  • Branchenspezifika Was für das Geschäfts- und Marktumfeld zählt
    Branche erkannt Marktposition
    relative Gewichtunggesetzt
  • Integrationsbedarf Wo Systeme und Standorte zusammenspielen
    Standorte Systemlandschaft
    relative Gewichtunggesetzt
Anforderungsprofil abgeleitet Geordnet, relativ gewichtet und später verfeinerbar
Lose Signale: Unternehmensdaten sind ein wertvoller Ausgangspunkt – aber noch keine ERP-Anforderungen.

Schritt 3: Auf zwei Wegen gleichzeitig abgleichen

Jetzt wird abgeglichen, und zwar doppelt. Ihr Anforderungsprofil läuft parallel durch zwei Prüfungen:

Funktional: welche Systeme die Funktionen tatsächlich abdecken, die Ihr Profil verlangt. Das ist die Passung auf dem Papier.

Über Referenzen: welche Systeme bereits bei vergleichbaren Unternehmen laufen, ähnlich in Branche und Größe. Das ist die Passung in der Praxis. Dieser Weg schöpft aus unserer Referenzdatenbank mit über 40.000 geprüften ERP-Projekten.

Beide Wege laufen zusammen. Aus der Schnittmenge entsteht Ihre Shortlist, mit Reihenfolge und Begründung. Sie sehen nicht nur, welches System oben steht, sondern warum.

Schritt 3

Zwei Prüfwege. Eine begründete Shortlist.

Aus Schritt 2

Strukturiertes ERP-Anforderungsprofil

Kernprozesse
Benötigte Module
Branchenspezifika
Integrationsbedarf
Weg A · funktional

Welche Systeme decken die Funktionen ab?

Passung auf dem Papier
bereit
ASystem A
BSystem B
CSystem C

Haken zeigen Abdeckung; offene Felder machen funktionale Lücken sichtbar.

Weg B · über Referenzen

Wer setzt das bereits erfolgreich ein?

Passung in der Praxis
bereit
aus über 40.000 geprüften ERP-Projekten vergleichbare Projekte finden
ähnliche Branche vergleichbare Größe
begründete Empfehlung

Zusammengeführte ERP-Shortlist

Reihenfolge und Begründung
  1. ASystem A funktionale Passung vergleichbare Referenzen
  2. BSystem B Funktionen geprüft Praxisbezug vorhanden
  3. CSystem C Anforderungen abgeglichen Referenzen eingeordnet
Ihr Profil: Das strukturierte Anforderungsprofil bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für beide Prüfwege.

Warum zwei Wege besser sind als einer

Ein reiner Funktions-Abgleich prüft nur, was ein Hersteller ankreuzt. Auf dem Papier passt dann vieles. Ein reiner Erfahrungs-Abgleich wiederum übersieht, wo einem beliebten System eine Funktion fehlt, die Sie brauchen.

Erst zusammen wird die Empfehlung belastbar. Funktion und Praxis müssen beide stimmen. Genau deshalb prüfen wir beides und führen es zusammen.

Was Sie davon haben

Sie kommen schneller zu einer belegten Vorauswahl, in Minuten statt Wochen. Der ganze Ablauf dauert rund sechs Minuten. Sie gehen mit einem Argument in die Anbietergespräche, das über Marketingaussagen hinausreicht. Und das Risiko einer Fehlentscheidung sinkt, weil hinter jedem Vorschlag Funktionen und reale Projekte stehen statt eines Verkaufsversprechens.

Neutralität und Herkunft

Aufnahme und Reihenfolge der Systeme richten sich nach Passung, nicht nach Zahlungen der Anbieter. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen.

Dahinter steht die Methodik der Universität Potsdam, ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des Brandenburger Innovationspreises 2025.

Matching, Portal, Datenbank? Kurz eingeordnet

Drei Bausteine, ein Weg zur Entscheidung.

ERP-Matching

Stufe 1: die automatisierte Vorauswahl aus Ihrer Unternehmens-URL.

Auswahlportal

Stufe 2: führt Sie Schritt für Schritt zur finalen Anbieterauswahl.

Referenzdatenbank

Die Datenbasis hinter dem Referenz-Abgleich: über 40.000 geprüfte Projekte.

Häufige Fragen

Aus Ihrer Unternehmens-URL entsteht automatisch ein Profil, daraus ein strukturiertes Anforderungsprofil, und dieses wird auf zwei Wegen abgeglichen: gegen Funktionen und gegen vergleichbare Projekte. Am Ende steht eine begründete Shortlist statt einer Vermutung. Am schnellsten sehen Sie das an Ihrem eigenen Unternehmen: ERP-Matching starten.
Das System liest öffentlich sichtbare Signale wie Branche, Größe und Geschäftsmodell aus und ordnet sie strukturierten Anforderungs-Kategorien zu, jede mit einem Gewicht. So haben Sie in Minuten einen Ausgangspunkt, für den ein klassisches Lastenheft Wochen braucht.
Die Vorauswahl entsteht in rund sechs Minuten statt in Wochen. Damit haben Sie eine belegte Grundlage, bevor das erste Anbietergespräch überhaupt ansteht.
Auf beidem, parallel. Der funktionale Abgleich prüft die Abdeckung, der Referenz-Abgleich prüft die Bewährung bei vergleichbaren Unternehmen, und beide Wege werden zu einer Empfehlung zusammengeführt. Diese Kombination macht das Ergebnis belastbarer als eine reine Funktionsliste.
Die Empfehlung fußt nicht auf einer einzelnen Quelle, sondern auf Funktionsabdeckung und über 40.000 geprüften Referenzprojekten vergleichbarer Unternehmen. Woher die Passung im Einzelnen kommt, können Sie in unserer Referenzdatenbank-Erklärung nachlesen.
Nein. Es genügt Ihre Unternehmens-URL, den Rest übernimmt die Analyse. Das Profil verfeinern Sie bei Bedarf später selbst, damit die Auswahl genau zu Ihnen passt.
Aufnahme und Reihenfolge der Systeme hängen an dokumentierter Passung, nicht an Zahlungen der Anbieter. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen, damit Sie sich auf die Empfehlung wirklich verlassen können.
Ausgewertet werden zunächst öffentlich sichtbare Informationen; Ihre Daten gehen ohne Ihre Zustimmung nicht an Dritte. So behalten Sie die Kontrolle und nutzen das Ergebnis trotzdem sofort. Bei Fragen dazu klären wir das gerne persönlich: Gespräch vereinbaren.

Sehen Sie es an Ihrem eigenen Unternehmen

Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein und verfolgen Sie, wie aus Analyse, Profil und doppeltem Abgleich Ihre Shortlist entsteht.